Mittwoch, 25. September 2019

Landrat vor Ort (14) - Mit Neuzugezogenen im Gespräch




Attraktiv für Newcomer - das Ziel der Kreisentwicklung

Unsere Unternehmen brauchen Fachkräfte, der Blick in die demographischen Analysen zeigen Potential in der Altersgruppe Mitte 20 bis Mitte 30. Deshalb suche ich den Austausch mit Neuzugezogenen. Zum einen die Wertschätzung, das freundliche Herzlich Willkommen, zum anderen den intensiven Austausch über ihre neue Heimat, den Landkreis Miltenberg. Vergangene Woche sind sieben neu Zugezogene meiner Einladung gefolgt.

Informieren und Fragen beantworten


Dem Landrat war es ein Anliegen, mit neu zugezogenen Bürgerinnen und Bürgern ins Gespräch zu kommen, ihnen die zahlreichen Angebote und Einrichtungen des Landkreises vorzustellen und Fragen zu beantworten. Fast alle der sogenannten Newcomer waren vor kurzem aus Bayern, Hessen und Baden-Württemberg aus beruflichen Gründen in den Landkreis Miltenberg gezogen, ein Neubürger hatte senegalesische Wurzeln.

Einblicke in die Miltenberger Stadtgeschichte

 
Zusammen mit den Landratsmitarbeiterinnen Birgit Dacho (Abteilung Wirtschaftsförderung) und Juliana Fleischmann (Kulturreferat) begrüßte ich die Männer und Frauen am Miltenberger Engelplatz, ehe Rita Geffert uns vom Schwarzviertel aus durch Miltenberg führte und tief in die Miltenberger Historie entführte. Von den Fachwerkhäusern über den Marktplatz, durch die Fußgängerzone und entlang der Stadtmauer begleitete Geffert uns. Sie sprach zahlreiche interessante Fakten aus der Miltenberger Geschichte an und vergaß auch nicht, Einblicke in die Geschichte der jüdischen Mitbürgerinnen und Mitbürger zu geben. Ich ergänzte diese Ausführungen unter anderem mit Informationen zur Geschichte der Eisenbahn in Miltenberg oder zum eindrucksvollen Glockengeläute der Stadtpfarrkirche St. Jakobus im Jahre 2006.

Beim anschließenden ungezwungenen Beisammensein stellte ich mich den Fragen der Neubürgerinnen und Neubürger. Verkehr, Gesundheit und Kultur waren hier einige der angesprochenen Themen. So konnte ich über das Radwegekonzept des Landkreises Miltenberg sprechen, in das der Landkreis in den nächsten zehn Jahren jeweils 350.000 Euro pro Jahr investieren will. Die von einer Frau thematisierten umständlichen, zeitraubenden Bahnfahrten nach Frankfurt würden vermutlich erst mit Elektrifizierung der Westfrankenbahn der Vergangenheit angehören, während der Lückenschluss im Radweg von Sulzbach nach Obernau mit Unterstützung der Stadt Aschaffenburg schneller geht.
Ab Dezember an wird ein deutlich höherer Takt auf der Maintalbahn gefahren, u.a. Lohn für das starke Engagement des Landkreises in Sachen öffentlicher Personennahverkehr, auch beim Busverkehr. Angeregt wurde eine Mitfahrerbörse fürs Pendeln, diese Idee nahm ich ebenso wie neue Impulse für die Sicherheitsberatung älterer Mitbürger mit.

Die Frage nach der Arbeit der Gesundheitsregion plus belegt die Bedeutung dieser Arbeit seit 2015. Nur beispielhaft ging ich auf die Werbung um Hausärzte, den gegründeten Weiterbildungsverbund sowie auf das Pflegenetz ein und verwies auf die Internetseiten www.gesundheitsregion-plus-miltenberg.de und www.main-landarzt.de für weitere Informationen. Entscheidend für die Attraktivität für Zuziehende ist auch die Gesundheitsversorgung, deshalb das hohe Engagement des Landkreises.

Weitere Themen waren unter anderem Kunst und Kultur sowie die Gesundheitsversorgung im Allgemeinen. Die Treffen des Landrats mit neu Zugezogenen sollen auch weiterhin stattfinden, so der Wunsch der neu in den Landkreis Miltenberg Gekommenen.

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