Mittwoch, 23. September 2020

Bessere hausärztliche Versorgung: Erfolgreiche Premiere für das Famulaturprogramm im Landkreis Miltenberg


Liebe Bürgerinnen und Bürger,

eine gute hausärztliche Versorgung im Landkreis Miltenberg ist eines der ganz wichtigen Themen für die Zukunft unseres Landkreises Miltenberg und seiner Menschen. Seit Beginn meiner Amtszeit gehört die Gesundheitsversorgung zu den fünf Top-Themen meiner Arbeit!


Einsatz für eine gute hausärztliche Versorgung


Gemeinsam mit der neuen Leiterin der Geschäftsstelle, Sina Schäuble, erlebte ich im September den Abschluss einer Premiere: das erste Famulaturprogramm für Medizinstudierende aus ganz Deutschland im Landkreis Miltenberg. Gemeinsam mit den Akteuren in einer Arbeitsgruppe der www.gesundheitsregion-plus-miltenberg.de hatten wir unter Leitung von Lena Ullrich, unserer nun in Mutterschutz und Elternzeit weilenden Geschäftsstellenleiterin, das Famulaturprogramm ausgearbeitet. Dank der engagierten Mitwirkung unserer Hausärzt*innen konnten wir erstmals im Landkreis Miltenberg ein Famulaturprogramm anbieten – ein wichtiger Baustein unseres Projekts www.main-landarzt.de

 

Ausschließlich Lob für erstes Famulaturprogramm im Landkreis Miltenberg

Mit einer Wanderung durch die Bürgstadter Weinberge und einer Weinprobe ist das vierwöchige Famulaturprogramm für fünf Studentinnen und einen Studenten der Medizin zu Ende gegangen. Die angehenden Mediziner*innen zeigten sich durchweg angetan vom Programm, das erstmals im Landkreis Miltenberg angeboten wurde.

Organisiert von der Gesundheitsregion plus in Kooperation mit Ärzteschaft, Helios-Klinik, Ärztlichem Kreisverband, Ärztenetz Untermain und Bayerischem Hausärzteverband, waren die Studierenden vier Wochen lang für ihr Pflichtpraktikum in Hausarztpraxen und einer in der Helios-Klinik Erlenbach tätig. Jeweils am Mittwoch trafen sie sich in Facharztpraxen und der Helios-Klinik, sie betrieben Sport und wanderten. Begleitet von Gästeführer Peter Meisenzahl und Kulturreferentin Juliana Fleischmann, führte diese Wanderung vom Parkplatz am Stutz in Bürgstadt bis zum Sandsteinpavillon in den Weinbergen in Richtung Eichenbühl. Dort stellte Meisenzahl mehrere Weine vor, erklärte ihre Besonderheiten und berichtete zudem Wissenswertes aus der lokalen Geschichte. Auch Landrat Jens Marco Scherf ließ es sich nicht nehmen, die Studierenden aus dem Landkreis Miltenberg zu verabschieden. Er hoffte, dass er den einen oder anderen in einigen Jahren als niedergelassenen Arzt wieder hier begrüßen kann.

 


Landärzt*in ist eine spannende Alternative


Einig waren sich die Student*innen, dass der Beruf des Landarztes ganz anders sei als der eines Allgemeinarztes in einer Großstadt. Die Ärzte seien hier viel näher an ihren Patientinnen und Patienten, begleiteten diese über große Teile ihres Lebens, wüssten genau über sie und ihre Geschichte Bescheid. Die Hausärzte und Hausärztinnen seien hier nicht nur Fachleute im Gesundheitswesen, sondern auch gute Psychologen, die ihren Kundinnen und Kunden auch seelisch eine große Stütze seien. Die Ärzte hätten sich während der Famulatur für die Studierenden viel Zeit genommen, ihnen viel erklärt und auf diese Weise den Beruf des Landarztes schmackhaft gemacht, äußerten sich einige Studentinnen und lobten das Engagement der Ärzte. Sehr zufrieden zeigte sich auch der Student, der im Helios-Krankenhaus praktizierte. Er habe dort sehr viel gelernt, auch in praktischer Hinsicht, sagte er. Das sei der Vorteil eines relativ kleinen Hauses, lobte er seine Zeit in Erlenbach. „Man hatte gar nicht den Eindruck, dass das Programm erstmals angeboten wurde“, sagte eine Studierende.

Allen sechs Studierenden war eines gemein: Sie wollen in ihren Fachschaften für diese Famulatur werben. „Ich habe mehrere Bekannte, die sehr daran interessiert sind“, meinte eine Frau. Als großer Vorteil wurde erwähnt, dass der Landkreis auch die Unterbringung im Jugendhaus St. Kilian gewährleistete und die Studierenden nicht auf Zimmersuche gehen mussten.

„Das Famulaturprogramm ist sehr sinnvoll“: Zu diesem Schluss kam Landrat Jens Marco Scherf, als er sich das Fazit angehört hatte. Er will schon in Kürze über die Gesundheitsregion plus den Kontakt zu den Ärzten im Landkreis Miltenberg suchen und mit ihnen klären, ob die Ärzte weiterhin bereit sind, sich an diesem Programm zu beteiligen. Nach den positiven Aussagen der Studierenden sei mit einer guten Nachfrage zu rechnen, glaubt Scherf. Der Landrat begrüßte zum Abschluss der Famulatur auch Sina Schäuble, die neue Leiterin der Gesundheitsregion plus. Sie vertritt Lena Ullrich während ihrer Mutterschaftszeit. Schäuble bat die Studierenden abschließend um schriftliche Rückmeldungen, wie ihnen das Famulaturprogramm gefallen hat und welche Verbesserungsvorschläge sie möglicherweise haben.


Montag, 21. September 2020

Wir sind stolz auf das bürgerschaftliche Engagement - und wir wollen es auszeichnen!


Liebe Bürgerinnen und Bürger,

was wäre unser Miteinander ohne das Engagement unserer Bürgerinnen und Bürger? Könnten Sie sich unser Miteinander vorstellen, ohne das vielfältige soziale, sportliche, gesellschaftliche, kulturelle Engagement der Menschen? Wird nicht die Freiheit unseres Miteinanders erst dadurch besonders wertvoll, dass wir alle es nutzen, unsere Werte, unsere Leidenschaften, unsere Ideen gemeinsam zu verwirklichen?

Das wollen wir würdigen und wertschätzen!

Auch in diesem Jahr schreiben der Landkreis Miltenberg und die Sparkasse Miltenberg-Obernburg den Bürgerpreis für beispielhaftes bürgerschaftliches Engagement aus. Ausgezeichnet werden Projekte außerhalb der klassischen Vereinsarbeit mit Vorbildfunktion, die sich an den Herausforderungen der Gesellschaft orientieren. Darüber hinaus wird ein Sonderpreis für Initiativen während der Corona-Pandemie vergeben.

Die Pandemie veränderte das komplette Leben jedes Einzelnen: der Alltag musste vollständig neugestaltet werden, Freizeitaktivitäten fielen aus, das Gemeinwesen wurde fast komplett zurückgefahren. Gerade in diesen Zeiten stellte sich heraus, wie wichtig das ehrenamtliche und bürgerschaftliche Engagement ist – sei es mit Einkaufsdiensten, beim Nähen von Masken und vielen weiteren Initiativen. Um diesen Einsatz zu würdigen, wird es einen Corona-Sonderpreis geben.

Der nach den üblichen Kriterien vergebene Bürgerpreis ist ein wichtiges Signal, um zu zeigen, wie sehr das Zusammenleben in der Region vom Engagement der Bürgerinnen und Bürger abhängt. Alle Aktivitäten hilfreicher, vorbildlicher, kreativer und ungewöhnlicher Art außerhalb der klassischen Vereinsarbeit sollen beim Bürgerpreis in den Mittelpunkt gestellt werden und aufzeigen, dass das gesellschaftliche Miteinander nur mit ehrenamtlichem und bürgerschaftlichem Einsatz aufrechterhalten werden kann.

Bewerbungen werden noch bis Freitag, 2. Oktober, unter folgender Adresse entgegengenommen: Landratsamt Miltenberg, Fachstelle bürgerschaftliches Engagement, Helmut Platz, Brückenstraße 2, 63897 Miltenberg. Weitere Informationen stehen im Internet unter www.landkreis-miltenberg.de unter der Rubrik »Bildung, Soziales & Gesundheit«, »Ehrenamt« bereit. Hier kann auch der Bewerbungs- und Vorschlagsbogen heruntergeladen werden. Weitere Fragen beantwortet Helmut Platz unter Telefon 09371/501-142.

Ausgezeichnet werden Projekte und Maßnahmen des bürgerschaftlichen Engagements außerhalb der klassischen Vereinsarbeit, die unseren Landkreis besonders lebens- und liebenswert machen. Auch Bewerbungen von "Corona-Initiativen" sind willkommen!

Es werden keine Einzelpersonen, sondern Gruppen, Teams und Vereinigungen gesucht.

Folgende Fragen fließen in die Beurteilung mit ein:

  • Wie innovativ und nachahmenswert ist die Projektidee?
  • Wie stark orientiert sich das Projekt an den Herausforderungen der Gesellschaft?
  • Wie nützlich und adaptierbar ist das Engagement auch für andere Bereiche des Ehrenamts?
  • Welchen Beitrag leistet das Projekt zur Verbesserung der Lebensqualität?
  • Inwieweit werden die Chancen auf gesellschaftliche Teilhabe durch das Projekt gefördert?
  • Wie wirkungsvoll und nachhaltig ist das Projekt?



Donnerstag, 17. September 2020

Infektionsschutz verstärkt durch Verstärkerbusse im Landkreis Miltenberg

Zum Schuljahresbeginn setzt auch der Landkreis Miltenberg dank der Unterstützung des Freistaates Bayern sogenannte Verstärkerbusse ein. Diese haben den Sinn, da wo es möglich ist und es extrem ausgelastete Busse gibt, durch zusätzliche Kapazitäten das Infektionsrisiko deutlich zu mindern. A & O bleibt aber weiterhin das konsequente Tragen der Mund-Nasen-Bedeckung und eine konsequente Handhygiene.

Zusammen mit den Verkehrsunternehmen hat der Landkreis Miltenberg die Situation in den Bussen im ÖPNV überprüft, in denen überwiegend Schülerinnen und Schüler unterwegs sind. Dort, wo es besonders voll war, wurden nunmehr Verstärkerbusse zunächst bis zu den Herbstferien bestellt.

Schon zum Wochenbeginn wurde eine Fahrt von Großheubach, Abfahrt um 7:10 Uhr, über Kleinheubach nach Amorbach, Schulzentrum sowie eine Fahrt zurück vom Schulzentrum Amorbach, Abfahrt um 13.35 Uhr nach Kleinheubach eingesetzt (siehe Pressemitteilung vom 11.09.)

Im Laufe der Woche kamen, auch dank der Hinweise aus der Elternschaft, folgende Verstärkerbusse hinzu:

Bürgstadt Schule, Abfahrt um 13:15 Uhr über Freudenberg, Rathaus, Abfahrt 13:22 Uhr (innerorts dann Schule – Stubenrauchweg – Seepark) nach Kirschfurt, von dort Abfahrt 13:27 Uhr und weiter über Reistenhausen, Abfahrt 13:33 Uhr, dann alle weiteren Haltestellen bis Fechenbach Ost.

Elsenfeld, Volksschule, Abfahrt um 15:35 Uhr über Rück, Gewerbegebiet Kreuzfeldring, Abfahrt um 15:38 Uhr, Rück, Toni-Schecher-Straße, Abfahrt um 15:39 Uhr, Rück, Alte Schule, Abfahrt um 15:40 Uhr bis Rück, Schule, Ankunft 15:42 Uhr.

Röllbach, Gasthaus Engel, Abfahrt um 7:05 Uhr über Mönchberg, Freizeitanlage, Abfahrt um 7:12 Uhr mit Ziel Elsenfeld Schulzentrum, Ankunft 7:30 Uhr sowie bis Erlenbach HSG, Ankunft um 7:35 Uhr.

Obernburg, Berufsschulstraße, Abfahrt um 12:55 Uhr über Elsenfeld SZ, Abfahrt 13:05 Uhr, weiter nach Erlenbach HSG, Abfahrt um 13:10 Uhr und weiter bis Röllbach, Engel, Ankunft um 13:25 Uhr

Möglich wurden diese Fahrten durch eine Fördermaßnahme des Freistaates Bayern zur Verbesserung des Infektionsschutzes. Dadurch ist eine vorübergehende Verstärkung von Buslinien im ÖPNV möglich, wenn auf der Linie weit überwiegend Schülerinnen und Schüler befördert werden und dies zu einer Entlastung und Entzerrung führt.

Es wird darauf hingewiesen, dass auch an den Bushaltestellen und an den Bahnhaltepunkten die Verpflichtung zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung besteht. Diese Regel sollte zur Verhinderung von Infektionen unbedingt beachtet werden. In den kommenden Tagen wird auch eine verstärkte Kontrolle durch die Polizei erfolgen.



Noch in Arbeit ist bei der Bayerischen Eisenbahngesellschaft der Antrag des Landkreises Miltenberg, in Regionalbahnen, die besonders im Schulverkehr ausgelastet sind, Zusatzkapazitäten einzusetzen.



Donnerstag, 10. September 2020

Kulturwochenherbst 2020 im Landkreis Miltenberg


 Ovationen - einer von vielen Höhepunkten :)



Kultur trotz(t) Corona: Der Kulturwochenherbst 2020 im Landkreis Miltenberg

 

Das Kulturreferat des Landratsamtes Miltenberg bietet mit seinen kulturellen Veranstaltungen besonders mit dem Kulturwochenherbst ein abwechslungsreiches Programm. Und nachdem bereits im Frühjahr Alternativen für den Jugendkulturpreis Kunst oder das 40jährige Jubiläum gefunden werden mussten, läuft nun die Programmreihe am 20. September an.

 

Das Bayerische Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst hat für Kulturveranstaltungen in Bayern ein Hygiene-Konzept herausgegeben, das es sowohl von Seiten der Besucherinnen und Besucher, als auch von Seiten der Veranstalter zu beachten gilt.

 

In allen Bereichen des Veranstaltungsgebäudes ist das Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung verpflichtend. Bei Aufenthalt am zugewiesenen Sitzplatz darf die Mund-Nase-Bedeckung abgenommen werden.

 

Es gilt ein Abstandsgebot von mindestens 1,5 Metern zwischen Personen. Aus diesem Gebot erschließt sich auch die Platzierung im Saal, die den Abstand zwischen den einzelnen Personengruppen einhält. Einem gemeinsamen Kulturerlebnis mit Partner*in oder sogar der Familie steht dennoch nichts im Wege, denn dieser Personenkreis ist aus der Abstandsregel ausgenommen.

 

Zur Sicherung der Nachverfolgung von möglichen Infektionsketten erfolgt der Kartenverkauf nur personalisiert und mit vor Ort zugewiesenen Plätzen. Ein Identifikationsmittel, um die Personalisierung der Karten überprüfen zu können, sollte stets mitgeführt werden.

 

Aufgrund dieser aktuellen Bestimmungen, die gegebenenfalls jederzeit entsprechend angepasst werden müssen, gibt es auch für den diesjährigen Kulturwochenherbst einige Änderungen. Neben geringerer Besucherzahlen und entsprechenden Abstandsregeln, die eingehalten werden müssen, findet der Verkauf der Eintrittskarten in diesem Jahr nur im Vorverkauf und über das Landratsamt statt. Die Karten können sowohl telefonisch als auch per Mail bestellt werden, der Versand der Eintrittskarten erfolgt kostenlos.

 

Am Veranstaltungstag selbst wird das Publikum ab ca. 30 Minuten vor Veranstaltungsbeginn an den entsprechenden Sitzplatz geführt und dem kulturellen Erlebnis steht nichts mehr im Wege.

 

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Kulturreferats freut sich über Interessierte, die das Programm des Kulturwochenherbstes auch in diesem Jahr wahrnehmen möchten.

 

Die Alte Dorfkirche in Hausen ist auch in diesem Jahr wieder Spielort für ein Konzert zeitgenössischer Musik. In diesem ungewöhnlichen Ambiente, in dem gleichzeitig auch eine Ausstellung des Künstlers Konrad Franz zu sehen ist, spielt der Oboist Juri Vallentin am 20. September um 11 Uhr. Unter dem Titel „INNER VOICES – allein mit sich selbst. Klänge der Einsamkeit“ spielt er Werke von Gilles Silvestrini, Jacques-Martin Hottettere, Heinz Holliger und anderen.

 

Am 27. September um 18 Uhr findet das Orgelkonzert in der St. Anna Kirche in Sulzbach statt. Diese Zusammenarbeit zwischen der Orgellandschaft Frankfurt RheinMain und dem Kulturwochenherbst besteht schon sehr lange und ist ein Garant für außergewöhnliche Musikerinnen und Musiker.

 

In diesem Jahr wird der 250. Geburtstag Beethovens gefeiert – in einem Jahr, in dem für die Kultur schon vieles anders war als sonst: Auch der Kulturwochenherbst widmet sich mit zwei Veranstaltungen diesem bedeutenden Musiker: am 2. Oktober um 19 Uhr im Bürgerzentrum Elsenfeld mit einem Konzert mit Lesung „Beethoven – Unsterblichkeit für Fortgeschrittene“ mit der Kabarettistin Tina Teubner, dem Violinisten Stephan Picard und dem Pianisten Ben Süverkrüp. Und am 13. November um 19:30 Uhr ebenfalls im Bürgerzentrum Elsenfeld, wenn Beethovens 6. Sinfonie „Pastorale“ zur Aufführung kommt.

 

Besonders für Familien geeignet, aber auch für alle Junggebliebenen, sind sicher die Geschichten von Pippi Langstrumpf und Robin Hood. Am 4. Oktober um 16 Uhr ist das Theater Poetenpack mit dem Stück Pippi auf den sieben Meeren im Bürgerzentrum Elsenfeld zu Gast. Am 6. Dezember, ebenfalls um 16 Uhr und im Bürgerzentrum, dann das Theater mit Horizont mit Robin Hood. Beide Ensembles spielen kindgerecht, unterhaltsam und musikalisch, so dass nicht nur die Kleinen voll Begeisterung dabei sind.

 

Junge Talente aus der Region und darüber hinaus sind am 18. Oktober um 17 Uhr im Bürgerzentrum zu sehen und zu hören. Moderiert von Florian Brettschneider präsentieren sich junge Musikerinnen und Musiker mit ihren Instrumenten und in unterschiedlichen Stilrichtungen.

Ebenfalls noch junge Musikerinnen und Musiker, die aber bereits international schon sehr erfolgreich sind, spielen am 8. November um 16 Uhr im Grünen Saal in Amorbach. Der Music Campus Frankfurt RheinMain spielt unter der Leitung der Violinistin Franziska Hölscher unter dem Titel „In lieblicher Bläue“ – Musik nach Friedrich Hölderlin Werke von Reger, Schumann und Henze.

 

Auch außerhalb der klassischen Musik hat der Kulturwochenherbst einiges zu bieten:

 

Das Jazz Orchestra Erlenbach spielt am 25. Oktober um 17 Uhr in der Frankenhalle und begeistert sicher nicht nur seine Stammhörer. Die Musik der 20er Jahre hat in der letzten Zeit wieder neue Freunde gewonnen und im Jubiläumsjahr präsentiert somit das Casanova Society Orchestra am 21. November „100 Jahre Die Goldenen 20er – eine musikalische Revue aus Berlin“ im Bürgerzentrum Elsenfeld um 18 Uhr.

 

Aber auch die Sprache soll nicht zu kurz kommen. Auch in diesem Jahr steht Felix Römer beim Obernburger Poetry Slam auf der Bühne. Am 11. Dezember um 20 Uhr in der Kochsmühle Obernburg.

 

In diesem Jahr können Karten nur im Vorverkauf über das Landratsamt Miltenberg, Brückenstraße 2, 63897 Miltenberg, Telefon: 09371 501-501, E-Mail: kultur@lra-mil.de erworben werden. Der Versand bestellter und gekaufter Karten erfolgt kostenlos. Das Programm ist auf der Internetseite https://kulturwochen.landkreis-miltenberg.de/ einsehbar. Hier werden auch alle Änderungen bezüglich der Veranstaltungen bekannt gegeben.

 

Nicht nur das Kulturreferat des Landratsamtes, auch die vielen anderen Anbieter kultureller Veranstaltungen locken mit einem Angebot in den kommenden Monaten. Auch hier sind geltende Regelungen in Kraft, das schöne Erlebnis, Künstlerinnen und Künstler auf der Bühne live zu erleben, ist den Besuch der vielen Veranstaltungen auf jeden Fall wert.










Mittwoch, 9. September 2020

Am Donnerstag ist bundesweiter Warntag!




Sirenen-Warnung der Bevölkerung

Probealarm in Bayern im Rahmen des Bundesweiten Warntags 2020 am 10. September 2020 ab 11:00 Uhr

Am Donnerstag, den 10. September 2020 ab 11:00 Uhr wird die Warnung der Bevölkerung geprobt. Dieser landesweit einheitliche Probealarm findet in diesem Jahr im Rahmen des erstmalig durchgeführten Bundesweiten Warntages statt. Der Bundesweite Warntag soll ab diesem Jahr jährlich jeweils am zweiten Donnerstag im September stattfinden. Er wird vom Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) durchgeführt.

Am gemeinsamen Aktionstag von Bund und Ländern wird die technische Infrastruktur der Warnung in ganz Deutschland getestet. In Bayern wird das Sirenenwarnsystem getestet und ein Heulton von einer Minute Dauer ausgelöst. Der Heulton soll die Bevölkerung bei schwerwiegenden Gefahren für die öffentliche Sicherheit veranlassen, ihre Rundfunkgeräte einzuschalten und auf Durchsagen zu achten. Neben dem Sirenensignal werden, soweit vorhanden, auch andere Warnmittel, wie zum Beispiel Warn-Apps, getestet.

Der Probealarm dient dazu, die Funktionsfähigkeit des Warnsystems zu überprüfen und die Bevölkerung auf die Bedeutung des Sirenensignals hinzuweisen. Weitere Informationen zum Probealarm, insbesondere zu den voraussichtlich teilnehmenden Landkreisen, Städten und Gemeinden sind auf folgender Homepage abrufbar unter www.bundesweiter-warntag.de.



Dienstag, 8. September 2020

ÖPNV-Angebot im Elsavatal und im Bereich Miltenberg Regio nach dem 1.1.2021 gesichert!



Wort halten: ÖPNV-Angebot in Linienbündeln Elsavatal und Miltenberg Regio gesichert


Durch Medienberichte im August gab es eine große Verunsicherung rund um ein vom Kreistag gebilligtes europaweites Vergabeverfahren, mit welchem wir das bisherige Busangebot in den sogenannten Linienbündeln Elsavatal und Miltenberg Regio sicherstellen.

Das war und ist übrigens schon eine meiner beiden politischen Zusagen, welche ich im Jahr 2019 und vor der Landratswahl gemacht habe. Dies stelle ich auch deshalb klar, weil ich auch lesen musste, der Landrat habe sein Wort nicht gehalten!

Dem ist nicht so, denn: Ich halte Wort!

Wie lautet mein politisches Versprechen?



1.Erhalt (und sogar weitere Verbesserung) des ÖPNV-Angebots im Landkreis Miltenberg!

2.Sicherstellung der Qualität (auch, um Billiganbieter und Lohndumping zu vermeiden)!


Für beides stehe ich ein!


In der öffentlichen Diskussion wurde im August der Eindruck erweckt, dass Landrat, Kreisverwaltung und Kreistag im Rahmen der Vergabe der ÖPNV-Leistung fahrlässig gegen die Interessen von regionalen Busunternehmen gehandelt hätten. Unter anderen wurde thematisiert, dass das europaweite Vergabeverfahren nicht notwendig gewesen wäre.


Qualität wird erhalten!

Nachdem die regionalen Unternehmen die beiden Linienbündel Elsavatal und Miltenberg Regio nicht mehr eigenwirtschaftlich betreiben konnten, war sich die Politik im Landkreis einig, die im Laufe der Jahre entwickelte Qualität des ÖPNV-Angebots grundsätzlich beizubehalten, auch wenn der Übergang vom eigenwirtschaftlichen zum gemeinwirtschaftlichen Verkehr zu einer deutlichen Verteuerung für den Landkreis Miltenberg führen werde. Sowohl der Umfang des ÖPNV-Angebots als auch die erreichten Qualitätsstandards sollen für die Bürgerinnen und Bürger erhalten werden. Aus diesem Grund habe der Landkreis unmittelbar im Anschluss an die Rückgabe der Genehmigungen für den eigenwirtschaftlichen Verkehr auf den Linienbündeln Elsavatal und Miltenberg Regio durch die regionalen Busunternehmen das Angebot in den Jahren 2019 und 2020 mit einer Notvergabe an regionale Unternehmen gesichert. Mit dem nun abgeschlossenen Vergabeverfahren wurde das bewährte und in den vergangenen Jahren erweiterte ÖPNV-Angebot im Elsavatal (z.B. Busverkehr Richtung Eschau und Eichelsbach sowie der Citybus Erlenbach) und Miltenberg Regio (z.B: der Busverkehr zwischen Miltenberg, Großheubach und dem Krankenhaus Erlenbach oder über Eschau in den Südspessart) über den 1. Januar 2021 hinaus langfristig gesichert. Auch die gewohnte Qualität ist durch die Vorgaben im Vergabeverfahren sichergestellt.


Kein Großkonzern hat gewonnen - ein mittelständisches Unternehmen hat den Auftrag gewonnen


Zudem habe kein Großkonzern die Ausschreibung in einem für alle fairen Vergabeverfahren gewonnen, sondern ein mittelständisches traditionsreiches Unternehmen aus Mittelfranken mit klaren Vorstellungen für eine Zukunft im Landkreis Miltenberg. Natürlich freue ich mich immer, wenn ein einheimisches Unternehmen sich im fairen Wettbewerb durchsetzt, jedoch können weder Kreistag noch Landrat oder Verwaltung willkürlich Aufträge vergeben! Die Landkreisverwaltung setzt aber auf eine weiterhin gute Kooperation zwischen den einzelnen "alt-"eingesessenen mittelständischen Unternehmen und dem neuen Anbieter im Landkreis Miltenberg.

Der Gewinner der Vergabe hat inzwischen erklärt, dass der Betriebshof im Landkreis Miltenberg eingerichtet werden soll und dass auch die Gewerbesteuer vor Ort entrichtet werden wird. Eine Vorstellung des neuen Auftragnehmers wird es in der Kreistagssitzung am 17. Oktober im Kreistag geben - schließlich hat der Kreistag im Dezember auch den Erhalt der ÖPNV-Leistung durch eine europaweite Vergabe einstimmig gebilligt.


Europäische Vergabe ist zwingend vorgeschrieben!


Apropos Vergabe: Zum europaweiten Vergabeverfahren ist klipp und klar zu sagen, dass das Wettbewerbsrecht zur Aufrechterhaltung des ÖPNV-Angebots aufgrund der Größe des Auftrags nur eine europaweite Ausschreibung zulässt. Wer nun öffentlich andeutet, es gebe auch Wege an einer europäischen Ausschreibung vorbei, ist entweder ahnungslos oder er versucht bewusst falsch zu informieren. Diese Erkenntnis war Grundlage der jeweils einstimmigen Beschlüsse in Kreisausschuss und Kreistag zur Ausschreibung der ÖPNV-Leistung auf den betroffenen Linienbündeln im Dezember 2018. Öffentlich kursierende Vorschläge, eine Vergabe so zu konstruieren, dass auswärtige Bewerber sich nicht beteiligen können, verstoßen eindeutig gegen das Vergaberecht und würden den Landkreis Miltenberg schadensersatzpflichtig machen.


Soweit die Informationen aus meiner Sicht, wie erwähnt folgen weitere Informationen unter anderem in der öffentlichen Kreistagssitzung am 19. Oktober.







Montag, 31. August 2020

Staatspreis: Herausragende Auszubildende im Landratsamt ausgezeichnet

 
 
Die Regierung von Unterfranken hat Antonia Dolzer für ihre ausgezeichneten Leistungen während ihrer Ausbildung zur Verwaltungsfachangestellten im Landratsamt Miltenberg mit dem Staatspreis belohnt. Er sei „mächtig stolz“ auf die 23-Jährige, bekannte Landrat Jens Marco Scherf bei der Übergabe der Auszeichnung am Donnerstagmorgen im Landratsamt.

Dolzer beendete ihre Ausbildung mit der Note 1,0; bereits zuvor hatte sie den Realschulabschluss mit der Note 1,0 und das Abitur mit 1,6 abgeschlossen. „Eine tolle Leistung“, fanden auch die Ausbildungsleiterin am Landratsamt, Martina Wolfstädter, sowie der Leiter der Kaufmännischen Berufsschule Aschaffenburg, Johannes Halbig. Laut Halbig habe die Regierung unter 500 Auszubildenden lediglich zwei solche Auszeichnungen vergeben, was Dolzers Leistung ins rechte Licht rücke.

Sie habe sich schon immer für die Arbeit am Landratsamt interessiert, bekannte Dolzer. „Hier läuft alles, was den Landkreis bewegt, zusammen“, erklärte sie die große Themenvielfalt im Landratsamt und verriet ihre Vorliebe für ordentliches und strukturiertes Arbeiten. Sie habe nie bereut, diesen Weg eingeschlagen zu haben, sagte sie. Dass die Arbeit im Landratsamt enorm spannend und vielseitig ist, bestätigte Landrat Jens Marco Scherf. „Wir geben jungen und motivierten Menschen gerne die Chance zur Ausbildung und bei Eignung auch zur Weiterentwicklung zu Führungskräften“, verwies er auf das Perspektivprogramm des Landratsamtes. Das soll talentierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Behörde beruflich weiter voranbringen, bis sie auch Führungsverantwortung übernehmen können.

Der Landkreis Miltenberg hat Antonia Dolzer nach Abschluss ihrer Ausbildung natürlich in ein Angestelltenverhältnis übernommen. Zurzeit ist sie im Bürgerservice des Bauamts tätig, wo sie viel Kontakt mit den Bürgerinnen und Bürgern hat und gerne arbeitet. Besonders im Hinblick auf die Digitalisierung, die im Landratsamt immer mehr Fahrt aufnimmt, sei Dolzer äußerst willkommen, so der Landrat: „Wir bauen auf junge Leute, die neuen Themen wie Digitalisierung und Veränderung als Daueraufgabe gegenüber aufgeschlossen sind“, warb er für den Arbeitgeber Landkreis Miltenberg.