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Freitag, 27. Dezember 2019

Fragen an den Landrat (34) - Was leistet die Stiftung Altenhilfe?



Stiftung Altenhilfe: die Lebensqualität erhöhen!


Auch im Jahr 2019 kam die Stiftung Altenhilfe wieder ihrem Zweck nach, die Lebensqualität der Menschen mit Pflegebedarf spürbar zu erhöhen. Ich bin stolz, dass ich als Landrat Verantwortung für diese wertvolle Stiftung, initiiert von meinem Vorgänger Roland Schwing, tragen darf.

Neben den Vorsitz betreue ich u.a. die Seniorenresidenz in Wörth am Main als Pate der Stiftung Altenhilfe. Im Dezember 2019 habe ich die Seniorenresidenz besucht und mir zwei von der Stiftung geförderte Projekte selbst angesehen.

Selbst als Betreuungspate aktiv!


Eine Holzwerkstatt für die handwerklich Begabten! Schon in meiner Zeit als Lehrer und Konrektor der Dr.-Konrad-Wiegand-Volksschule in Wörth habe ich die Partnerschaft der Schule und der Seniorenresidenz betreut, u.a. mit gemeinsamen Handwerksprojekten!

Eine Radtour mit dem Blick zum Fenster über Wörth am Main. Eine gemeinsame Radtour unternehme ich hier mit Frau Kahlert, gebürtig aus Dresden, der Heimatstadt meiner Ehefrau Anne; sowohl meine Frau als auch Frau Kahlert hat es nach dem Mauerfall an den Main verschlagen.


Hier ein Überblick über die Leistungen anhand des Berichts der Stiftung aus dem Herbst 2019:

Förderungen der Stiftung Altenhilfe im Herbst 2019


Das Kuratorium der Stiftung Altenhilfe hat in seiner Herbstsitzung am Montag im Haus Dominic in Elsenfeld 30.839 Euro für stationäre und teilstationäre Einrichtungen der Altenhilfe bewilligt. Rechnet man die Bewilligungen aus der Frühjahrssitzung hinzu, ergibt sich eine Gesamtsumme von fast 86.000 Euro.

  • Das Seniorenwohnstift Erlenbach (Pate Rudi Schreck) wurde mit 603 Euro bedacht, die Hospitalstiftung Amorbach (Pate Peter Schmitt) mit 3.544 Euro – unter anderem soll für 1.349 Euro ein Gartenhaus gekauft werden.
  • Das Haus Maria Regina (Pate Helmut Demel) bekommt 2.921 Euro für die Anschaffung eines mobilen Beschallungssystems für Veranstaltungen. Mit 1.095 Euro bedacht wurde die Rohe’sche Altenheimstiftung Kleinwallstadt (Pate Thomas Köhler), davon sind 895 Euro für ein robustes Festzelt zum Sonnenschutz bei Veranstaltungen im Freien.
  • Die Johanniter Unfallhilfe Miltenberg (stationär, Pate Helmut Demel) bekommt 1.389 Euro.
  • Über 949 Euro darf sich die Seniorenresidenz Wörth (Pate Jens Marco Scherf) freuen,
  • das Haus Theresa in Großwallstadt (Pate Roland Eppig) über 723 Euro und das Pflegezentrum Obernburg (Pate Adolf Zerr) will von den gewährten
  • 1.976 Euro unter anderem ein dreisitziges Sofa mitfinanzieren.
  • Das Elisabethen-Stift Großheubach bekommt 1.379 Euro und
  • das Haus Dominic in Elsenfeld (Pate Manfred Schüßler) wird sich von den bewilligten 7.054 Euro einen Hebelifter mit Badegurt, acht Gartenbänke sowie zwei Gartensitzgruppen kaufen.
  • Das Seniorenzentrum Mömlingen (Pate Karlheinz Brunner) finanziert mit den bewilligten 3.115 Euro unter anderem ein Mitarbeiter-Coaching sowie die musikalische
  • Begleitung für diverse Veranstaltungen. Das Haus Santa Isabella Niedernberg (Pate Roland Eppig) wird von der Stiftung mit 1.111 Euro bedacht,
  • das Haus Santa Luzia in Klingenberg (Pate Rudi Schreck) mit 1.485 Euro.
  • Von den gewährten 2.366 Euro kann sich die Tagesstätte Ursula Wiegand in Erlenbach unter anderem eine Aufstehhilfe für 1.230 Euro kaufen.
  • 1.129 Euro bekommt die BRK-Tagesstätte „Sonnenschein“ in Obernburg (Pate Peter Liefeith).

Auch mehrere ambulante Einrichtungen wurden von der Stiftung bedacht.

  • So bekommt die Franziskus GmbH Caritas Sozialstation Miltenberg/Elsenfeld 2.734 Euro,
  • die Caritas-Sozialstation St. Johannes in Erlenbach 796 Euro, der BRK-Kreisverband Miltenberg-Obernburg 1.322 Euro und
  • die Johanniter Unfallhilfe Miltenberg (ambulant) 390 Euro.

Für das Jahr 2020 legte das Kuratorium einen Haushaltsansatz für die voll- und teilstationären Einrichtungen von 110.000 Euro und für die ambulanten Dienste von 20.000 Euro fest.

Einstimmig wurde eine Änderung im Stiftungsbeirat beschlossen. So wurde Dr. Hans-Martin Blättner als Nachfolger von Bernhard Döring als Vertreter des Lions-Clubs Amorbach-Miltenberg in den Beirat der Stiftung berufen.

Über die Stiftung Altenhilfe:

Die Stiftung Altenhilfe, 1992 gegründet, ist eine gemeinsame Initiative der Gemeinden und des Kreises zum Wohl der älteren Mitbürgerinnen und Mitbürger im Landkreis Miltenberg. Ihr Zweck ist es, den alten Menschen im Landkreis die Führung eines würdigen Lebens im Alter zu erleichtern. Dies erfolgt durch finanzielle Förderung der Altenpflegeeinrichtungen und der ambulanten Dienste im Landkreis. Bezuschusst werden Maßnahmen und Gegenstände, die dem Wohl der alten Menschen dienen, die jedoch mangels staatlicher oder sonstiger Zuschüsse ohne Stiftungsmittel nicht realisierbar wären und auch sonst von den Trägern nicht bezahlt würden. Dies sind vor allem Gegenstände und Maßnahmen in den Bereichen Freizeitgestaltung, Erhöhung der Lebensqualität, Gesundheitsförderung über das vorgeschriebene Maß hinaus, Erleichterung der Pflege für alte Menschen und Mitarbeiter, zusätzliche Annehmlichkeiten, Fortbildungsmaßnahmen für die Mitarbeiter zum Zweck der Qualitätssteigerung sowie Begleitung und Schulung pflegender Angehöriger. Bislang hat die Stiftung über 2,5 Millionen Euro für die genannten Zwecke bewilligt. Informationen im Internet: www.stiftungaltenhilfe-mil.de

Für 2020 wurde ein Haushaltsansatz für die voll- und teilstationären Einrichtungen von 110.000 € und für die ambulanten Dienste von 20.000 € beschlossen.

Donnerstag, 10. Oktober 2019

Fragen an den Landrat (13) - Warum kamen diese Woche nicht alle Kinder mit dem Zug zur Schule?




Am Dienstag, 8. Oktober, ereilte mich die Nachricht, dass der Schülerzug von Wertheim nach Miltenberg an den Haltepunkten Freudenberg-Kirschfurt nicht mehr alle Schülerinnen und Schüler mitgenommen habe.

Im vergangenen Winter hatten wir öfters diese Probleme, weshalb ich mich erfolgreich dafür eingesetzt hatte, dass der Morgenzug zwischen 7 und 8 Uhr in Richtung Miltenberg mit zwei Triebwagen gefahren wird.

Was war nun los? Hier die Erklärung der Westfrankenbahn:

 

Am Montag Nacht hatten wir eine Kuppelstörung an einem unserer Fahrzeuge und konnten das planmäßige 2. Fahrzeug für den 23338 von Wertheim nach Miltenberg am Dienstagmorgen nicht rechtzeitig nach Wertheim überführen. Daher ist die RB 23338 mit einem Zugteil gefahren. Wir haben alles versucht, um einen Busnotverkehr für diesen Zug einzurichten. Es konnte von den umliegenden Busunternehmen niemand aushelfen.

Gestern Morgen, Mittwoch, ist das Fahrzeug, welches in Folge die RB 23338 ab Wertheim fährt, vor Lauda auf einen Baum gefahren und liegen geblieben. Daher konnte ab Wertheim nur der für die Verstärkung vorgesehene Zugteil fahren. 

Unglücklicherweise war jetzt zweimal in Folge der gleiche Zug (Schülerzug Wertheim – Miltenberg) von unterschiedlichen Störungen betroffen.

Seit den Maßnahmen im Frühjahr haben wir den Schülerverkehr sowohl aus Richtung Aschaffenburg als auch aus Richtung Wertheim stabilisieren können. Wir arbeiten selbstverständlich weiter daran, derartige Störungen, welche nie auszuschließen sind, zu vermeiden. Parallel prüfen wir, ob es sinnvolle Alternativen für eine zeitnahe Reaktion gibt.

Es bleibt zu hoffen, dass es nicht mehr häufig zu diesen technischen bzw. unfallbedingten Problemen kommen wird. Der Schülerzug aus Richtung Norden nach Miltenberg wird mit dem Fahrplanwechsel Mitte Dezember 2019 aufgrund der Nachfrage dann sogar mit drei Zugteilen gefahren werden, die beiden Schülerzüge aus Richtung Wertheim bzw. Richtung Amorbach weiter bin den notwendigen zwei Triebwagen. Ausschlaggebend hierfür sind die Bestellungen der Bayerischen Eisenbahngesellschaft.