Mittwoch, 30. Oktober 2019

Landrat vor Ort (21) - der Besuch im polnischen Landkreis Legionowo

Die Absichtserklärung der beiden Landkreise zum Aufbau einer freundschaftlichen Beziehung

Powiat Legionowo & Landkreis Miltenberg - zwei Partner?

Täglich erreichen mich digital die Mitteilungen des Bayerischen und des Deutschen Landkreistages. Viel ist zu lesen und zu werten und im zweiten Schritt weiterzuleiten in die entsprechenden Abteilungen und Unternehmensbereiche des Landratsamtes. Eine besondere Mitteilung kam im Mai 2019 an: Die Anfrage des polnischen Landkreises Legionowo - Welcher deutsche Landkreis hat Interesse am Aufbau einer Partnerschaft.

 
 

Warum halte ich eine Partnerschaft mit Legionowo für wichtig?

Partnerschaften in Europa sind grundsätzlich eher eine Sache der Gemeinden und Städte. Die einzige Partnerschaft des Landkreises Miltenberg nach dem Fall der Mauer mit dem Landkreis Ilmenau ist bereits unter meinem Vorgänger Roland Schwing wieder eingeschlafen nach der Reform der thüringischen Landkreise und dem Aufgehen unseres ehemaligen Partnerlandkreises in einem größeren Verbund.
 

Warum also habe ich auf die Anfrage aus Legionowo reagiert? 

 
1. Bedeutung der deutsch-polnischen Freundschaft
2. Eigene positive Erfahrungen mit einer deutsch-polnischen Schulpartnerschaft
3. Gemeinsamkeiten der Landkreise Legionowo und Miltenberg

Ob es tatsächlich eine Perspektive einer Partnerschaft zwischen dem Powiat Legionowo und dem Landkreis Miltenberg gibt, fuhr ich mit einer kleinen, vierköpfigen Delegation für ein Wochenende Anfang Oktober nach Legionowo.

So konnte ich im Anschluss im Kreisausschuss des Landkreises Miltenberg berichten, dass es eine Grundlage für eine Partnerschaft zwischen beiden Landkreisen gibt.  



Der erste Besuch in Legionowo in Polen

Die Chemie stimmt, also unterschreiben wir eine Absichtserklärung als Grundlage für die in den Kreis-Gremien zu fassenden Beschlüsse.


 

Einstimmige Beschlüsse von Kreistag Miltenberg und County Legionowo

Ende Oktober gab es nun einstimmige Beschlüsse der beiden Kreisgremien im Powiat Legionowo sowie im Kreistag Miltenberg. Nun ist es Aufgabe der beiden Verwaltungen, konkrete Projekte für die Partnerschaft auszuarbeiten. Neben dem Austausch der Kreisgremien und der Verwaltung wollen wir besonders junge Menschen sowie Vereine und Verbände einbauen.


Die beiden Delegationen nach den erfolgreichen Sondierungen vor dem Landratsamt des Powiat Legionowo

Randnotiz...


Ein seltenes Bild-Dokument - Landrat beim Denken … der Eintrag ins Goldene Buch kam unvorbereitet...

Dienstag, 29. Oktober 2019

Landrat vor Ort (20) - der Feuerwehrehrenabend des Landkreises Miltenberg

Ehrung für 4 Jahrzehnte Dienst in der Freiwilligen Feuerwehr: Dank und Respekt!

Berechtigter Dank für langjährigen Einsatz


Im frisch sanierten Großheubacher Gemeinschaftshaus habe ich als Landrat gemeinsam mit unserem Kreisbrandrat Meinrad Lebold Ende Oktober den ehrenamtlichen Einsatz von 29 Feuerwehrleuten gewürdigt. Seit 25 und 40 Jahren schützen sie rund um die Uhr Hab und Gut sowie Leib und Leben der Bevölkerung im Landkreis Miltenberg. Dies muss öffentlich herausgehoben werden, dass wir bei den fast 80 Freiwilligen Feuerwehren im Landkreis Miltenberg Frauen und Männer haben, die rund um die Uhr parat stehen, um uns zu helfen, wenn wir die magische 112 wählen!

Wichtige Einsätze auch im aktuellen Jahr

In Anwesenheit von Vertreterinnen und Vertretern der Bundes-, Kreis- und Kommunalpolitik, der Landkreisverwaltung sowie der Feuerwehrführung stellte Kreisbrandrat Meinrad Lebold den Einsatz der Geehrten zum Wohl der Allgemeinheit heraus. Neben dem Ehrenzeichen sei auch die überreichte Ehrenamtskarte ein Zeichen der Wertschätzung, sagte er. Lebold hob aber nicht nur den örtlichen Einsatz hervor, sondern auch den überörtlichen. Ihn erfülle es mit Stolz, dass Feuerwehrleute aus dem Landkreis beim jüngsten Sturm in Alzenau Hilfe geleistet und bei der Beseitigung der massiven Schäden geholfen hätten. Der Freistaat spendiere den für 40 Jahre Dienst Geehrten zudem eine Woche im Erholungsheim der Feuerwehr und dank der finanziellen Unterstützung durch die Gemeinden könnten auch die Ehepartnerinnen und Ehepartner der Geehrten mitfahren. Lebold ging zudem auf die Herausforderungen durch neue Technik ein, wie man sie beim Brand in einem Batterie- und Akkulager in Roßbach habe meistern müssen. Rund 2.800 aktive Feuerwehrleute bildeten einen maßgeblichen Beitrag zum Sicherheitskonzept des Landkreises, wies er auf rund 1.700 Hilfeleistungen im vergangenen Jahr hin. Dank der guten Jugendarbeit in den Wehren hoffe er, dass
die Wehren zuversichtlich in die Zukunft schauen können.

Öffentliche Würdigung ist wichtig!


Für mich ist es ein Herzensanliegen, mit dem Ehrenabend im würdigen Rahmen die wertvolle Arbeit der Freiwilligen Feuerwehren hervorzuheben. Der Abend ist die hohe Wertschätzung für den jahrzehntelangen Einsatz im Dienst des Guten, außerdem mach die Veranstaltung auch der Öffentlichkeit die Bedeutung dieses Engagements deutlich. Das Ehrenamt stellt extreme Anforderungen nicht nur an die Feuerwehrdienstleistenden, sondern auch an die Familien an der Seite der Aktiven. Aktives Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr zu sein, bedeute Einsatzbereitschaft rund um die Uhr, weiß ich um den hohen Einsatz der Feuerwehrleute. Sie sind somit „das Fundament einer Gesellschaft, deren wertvollstes Gut die gelebte Verantwortung für den Mitmenschen ist.“


Geehrt und ausgezeichnet für 25 Jahre Dienst in der Freiwilligen Feuerwehr


Bildergalerie: Ehrenzeichen für jahrzehntelangen Feuerwehrdienst

Großheubachs Bürgermeister Günther Oettinger, Kreisvorsitzender des Bayerischen Gemeindetages, gratulierte den Ausgezeichneten zur Ehrung und stellte deren Bereitschaft heraus, rund um die Uhr bereit zu stehen und im Notfall alles stehen und liegen lassen, um zu helfen. Er lobte auch die Teilnahmen an den regelmäßigen Übungen – „und das alles ehrenamtlich.“ Das Ehrenzeichen könne angesichts dieses jahrzehntelangen Einsatzes nur ein kleines Dankeschön sein, zollte Oettinger den
Aktiven großen Respekt.

Besonderer Ehrenabend im Landkreis Miltenberg


Traditionell moderierten anschließend die Kreisbrandinspektoren Johannes Becker und Hauke Muders die Überreichung der Ehrenzeichen in Silber und Gold und stellten die Geehrten und ihre Leistungen heraus. Etwas Wehmut kam am Ende des Ehrenabends auf: Für Johannes Becker war es der letzte Einsatz als Moderator; er gibt sein Amt als Kreisbrandinspektor am Jahresanfang an einen Jüngeren ab. Mein besonderer Dank gilt Johannes Becker für seinen jahrelangen Einsatz, denn er hat gemeinsam mit Hauke Muders die Ehrenabende über viele Jahre geprägt und ihnen die persönliche besondere Note verliehen.



Die musikalische Umrahmung übernahm das Kommunale Gebläse unter Leitung von Bürgermeister Thomas Köhler (Kleinwallstadt) mit den Musikern Günther Winkler (Bürgermeister), Matthias Luxem (Bürgermeister Elsenfeld), Manfred Schüßler (Bürgermeister Hausen), Rudi Schreck (Bürgermeister Röllbach), Andreas Fath (Bürgermeister Wörth), Otto Schmedding (Altbürgermeister Eichenbühl) und Gerhard Rüth (2. Bürgermeister Eschau, Landratsamt). Die Bewirtung übernahm
 
das Team der Großheubacher Feuerwehr mit Unterstützung durch das Landratsamt.

Freitag, 25. Oktober 2019

Landrat vor Ort (19) - der Kulturwochenherbst im Landkreis Miltenberg




Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

liebe Gäste aus Nah und Fern,


Kunst und Kultur bereichern seit jeher unser menschliches Miteinander. Und auch der Kulturwochenherbst im Landkreis Miltenberg kommt dieser Aufgabe nach und lädt Sie auch in seiner 30. Saison wieder mit einem vielfältigen Programm ein.

Die Jubiläumsausgabe des Programmheftes präsentiert sich in einem komplett neuen Design, ohne im Programm auf altbewährte Formate zu verzichten. Wir haben aber auch neue Veranstaltungen aufgenommen, um die Vielfalt der kulturellen Möglichkeiten zu präsentieren. Stöbern Sie einfach digital hier!

„Barock virtuos“ wird die diesjährige Veranstaltungsreihe im Orgelkonzert in der St. Anna Kirche in Sulzbach am 29. September eröffnet. In den darauf folgenden Wochen laden wir Sie ein, dem Programm mit einer Vielzahl von Konzerten mit klassischer und moderner Musik, Lesungen und einer wunderbaren Ausstellung in der Kochsmühle Obernburg mit „Heimat ist überall auf der Welt“ zu folgen.

Als ein besonderes Highlight kommen in diesem Jahr Tierliebhaber voll auf ihre Kosten, wenn Holger Schüler mit seinen Hunden zu Gast im Bürgerzentrum in Elsenfeld ist. Diese Show ist sicher nicht nur etwas für Hundeliebhaber.

Beim Besuch dieser Veranstaltungen wünschen wir Ihnen viel Freude und bedanken uns bei Ihnen, dass Sie uns auch im 30. Jahr die Treue halten. Worauf ich mich besonders freue?

Zum Beispiel auf...

Music Campus Frankfurt RheinMain: "Haugtussa" - Das Kind der Berge

Uhr in Miltenberg: Infos hier 



Alle Informationen zum Kulturwochenherbst 2019 hier

Mittwoch, 23. Oktober 2019

Landrat im Gespräch über Politik, Perspektiven und Privates





Seit fast sechs Jahren genieße ich das Vertrauen der Menschen im Landkreis Miltenberg als Landrat - am 15. März 2020 bitte ich erneut die Menschen um das Vertrauen bei der Landratswahl.

In einem Interview mit dem News-Verlag hatte ich die Gelegenheit, über Politik, Perspektiven und Privates zu sprechen.

Zum Interview geht's hier.

Egal ob es um die Sicherheit im Landkreis Miltenberg geht ….

…. oder um eine bessere Mobilität für den Landkreis Miltenberg als Lebensort und Wirtschaftsstandort ...

… oder draußen in unser wundervollen Natur gemeinsam mit Bürgerinnen und Bürgern...

… stets bin ich mit voller Leidenschaft Ihr Landrat!

 

Fragen an den Landrat (15) - Kann man im Landratsamt seine Ausbildung machen?


Unser neues Team 2019 für das Landratsamt Miltenberg (von links) Ausbilderin Martina Wolfstädter, Landrat Jens Marco Scherf, Anna Hofmann, Ausbilder Bernd Roth, Anne Pfister, Personalchef Gerhard Rüth, Theresa Schäfer und Jannik Alexander, der ein mehrwöchiges Praktikum im Landratsamt absolviert.
 

Zukunft schaffen - Ausbildung im Landratsamt Miltenberg

 

Wer nicht nur eine gute Grundlage für seine berufliche Zukunft schaffen möchte, sondern auch daran teilhaben will, Zukunft im und für den Landkreis Miltenberg zu schaffen, der ist mit einer Ausbildung im Landratsamt genau richtig. Die Arbeit im Landratsamt ist mit seiner Vielzahl von Aufgaben unheimlich spannend, da wir uns genau an der Schnittstelle zwischen den gesetzlichen Regelungen und der Wirklichkeit befinden, was bedeutet: Bei uns ist die wichtige Stelle der Umsetzung! Hier brauchen wir kluge und motivierte Menschen!
 

Drei junge Leute beginnen Ausbildung im Landratsamt 2019

 
Der Landkreis Miltenberg ermöglicht auch in diesem Jahr wieder drei Jugendlichen eine fundierte Ausbildung. Landrat Jens Marco Scherf und Personalchef Gerhard Rüth begrüßten zwei Auszubildende zu Verwaltungsfachangestellten im Kommunaldienst sowie eine junge Frau, die ein Duales Studium an der Hochschule für den Öffentlichen Dienst in Hof absolviert.

Inhalte der Ausbildung 

Die Ausbildung werde den Landratsamtsnachwuchs umfassend auf die Aufgabenbereiche in ihren Fachgebieten vorbereiten, versprach Personalchef Gerhard Rüth den Neuen eine fundierte, vielseitige Ausbildung in einem kundenorientierten Dienstleistungsunternehmen unter der Ausbildungsleitung von Martina Wolfstädter und Bernd Roth. Sie werden in den nächsten drei Jahren ihre fachpraktische Ausbildung in den Abteilungen des Landratsamts absolvieren und ihre theoretischen Grundlagen in der Schule beziehungsweise in der Hochschule erarbeiten.

Eindrücke vom Ausbildungsstart 

Die beiden Auszubildenden Anna Hofmann und Anne Pfister sowie die Studentin Theresa Schäfer bekamen bereits an ihrem ersten Tag vielfältige Informationen vermittelt. Sie lernten die derzeitigen Auszubildenden des Landratsamts kennen, Gerhard Rüth stellte das Landratsamt und den Landkreis vor, ehe ein gemeinsamer Hausrundgang folgte. Nach einem gemeinsamen Mittagessen berichteten die aktuellen Auszubildenden von ihren Tätigkeiten und Erfahrungen im Landratsamt.
 

Interesse an einer Ausbildung im Landratsamt?  

Ich freue mich immer über die neuen Auszubildenden, die im Laufe der Ausbildung auch ins Büro des Landrats hineinschnuppern. Aber wir brauchen für alle Aufgabenbereiche motivierten Verwaltungsnachwuchs. Auf sie warten spannende Aufgaben, von der Bauabteilung bis zum Veterinäramt, von der Umweltabteilung bis zum Sozialamt.
 
 

Der direkte Kontakt zu Ausbildung & Praktikum:

 
Martina Wolfstätter, Tel 09371-501409
 
 
 
 
 

Freitag, 18. Oktober 2019

Landrat vor Ort (18) - das Blühflächenprojekt am Schulzentrum Elsenfeld


 

Gemeinschaftsprojekt für blühende Landschaften 

Blühende Landschaften - was im Jahr 1990 zum Wahlkampfschlager des damaligen Bundeskanzler Helmut Kohl verkam, ist nicht erst seit dem erfolgreichsten Volksbegehren aller Zeiten in Bayern das Ziel vieler Menschen. Beeindruckend ist es, wenn Menschen nicht nur darauf warten, dass sich etwas verändert, sondern selbst aktiv anpacken. So sind die blühenden Landschaften am Schulzentrum Elsenfeld kein Wunder, sondern Ergebnis des Engagements von Schülerinnen und Schüler und der Menschen aus dem Aktionsbündnis „Giftfrei im 3Ländereck e.V.“. Dieses Engagement für das Blühflächenprojekt von Gymnasium und Realschule Elsenfeld war auch notwendig, denn gerade am Anfang brauchen diese Flächen gute Pflege.

Aktionsbündnis "Giftfrei im 3Ländereck e.V." und Schüler*innen aktiv 

 
Das Blühflächenprojekt haben der Landkreis Miltenberg und das Aktionsbündnis „Giftfrei im 3Ländereck e.V.“ gemeinsam mit den Schulen umgesetzt. Begonnen hatte das Vorhaben Anfang Mai, als die Schülerinnen und Schüler auf zwei Arealen am Eingang des Großparkplatzes am Schulzentrum Elsenfeld zahlreiche vorgezogene ein- und mehrjährige Stauden pflanzten. Ausgesucht wurden Pflanzen, die Trockenheit vertragen, aber auch den Insekten als Nahrungsquelle dienen. Tatkräftig unterstützt wurden sie bei der Pflanzaktion von der Gärtnerkolonne des Landratsamts, aber auch von den Gärtnern Benedict Vierneisel und Christina Ullshöfer, die dem Aktionsbündnis angehören.


 

Viel Engagement ist notwendig für blühende Landschaften

 
 
Mit dem Pflanzen war es aber nicht getan, erklärte Gabriel Abt, Fachberater für Gartenkultur und Landespflege, mir, als ich mich vom Fortgang des Projekts im Sommer überzeugte. An zwei weiteren Terminen im Juni und im Juli hatten die Schülerinnen und Schüler jede Menge Arbeit. Neben dem Unkrautjäten verfolgten sie aber auch, wie die Pflanzen wachsen, Blüten entwickeln und wie sie von Insekten besucht werden. Im Herbst soll der Abschluss des auf ein Schuljahr angelegten Projekts sein und ich hoffe, dass die jungen Leute an den beiden Schulen diese Blühflächen in ihr Herz schließen und sich auch weiter darum kümmern, dass die Pflanzen blühen und gedeihen.

Was mich wirklich beeindruckt: Das Engagement der Aktiven im Aktionsbündnis „Giftfrei im 3Ländereck e.V.“, welche auf mich zugekommen waren mit dieser Projektidee.  

Schönheit der blühenden Vielfalt beeindruckt


Die Vielfalt in den beiden bepflanzten Flächen ist beeindruckend. Neben farbenprächtigen Pflanzen wie Kosmeen, Mohn, Schöngesicht, Schopfsalbei, Kornblumen und Malven stehen auch Heilpflanzen wie Ringelblume, Salbei, Beinwell und Königskerzen in den Flächen. Wildblumen wie unter anderem Waldziest, Natternkopf und Gundermann ergänzen den Pflanzenmix.

Eine wichtige Lektion lernten die Schülerinnen und Schüler an diesem warmen Julimorgen: Angesichts des trockenen Bodens mussten sie die Pflanzen ausgiebig gießen. Neben Gabriel Abt und Christina Ullshöfer gaben auch Gymnasiallehrer Helmut Leitsch und Realschullehrerin Jennifer Pfister Tipps zur richtigen Pflege der Pflanzen

So blüht es nicht nur rund um das Landratsamt, sondern auch an den Schulen des Landkreises Miltenberg!

 

Für unsere Bienen und Insekten lassen wir es blühen!

Und unsere beiden Bienevölker genießen die Vielfalt der blühenden Wiesen.

 

Mittwoch, 16. Oktober 2019

Fragen an den Landrat (14) - Woher kommen unsere zukünftigen Hausärztinnen und Hausärzte?





Gesundheitsversorgung ist Top-Thema der Landkreis-Entwicklung!


Seit 2015 ist die Sicherstellung der zukünftigen Versorgung mit Hausärzt*innen eines der Top-Ziele der Landkreis-Entwicklung. Hierzu nimmt der Landkreis Miltenberg am Projekt des Freistaates Bayern "Gesundheitsregion plus" teil. In drei Arbeitsgruppen arbeiten alle wesentlichen Akteure an der Gesundheitsversorgung der Zukunft zusammen. Mehr Informationen über die Arbeit in den Arbeitsgruppen "Gesundheitsversorgung", "Gesundheitsvorsorge" und "Pflege, Palliativ- und Hospizversorgung" erhalten Sie hier. 
 
Eines von vielen Projekten ist die Initiative MainLandarzt:
 

Medizinstudierende aus Würzburg auf Entdeckungstour im Landkreis Miltenberg

 
Im Rahmen des Konzepts „Main.Landarzt“ der Gesundheitsregion plus fand auf Initiative von Kreisrat Rudi Schuck am Samstag eine Erlebnistour für Medizinstudierende im Landkreis Miltenberg statt. 

Mit dem Bus wurden die Studierenden von Kreisrat Rudi Schuck und Jörg Frieß, Vorsitzenden des Ärztlichen Kreisverbandes Aschaffenburg, und der Geschäftsführerin unserer Gesundheitsregion, Lena Ullrich, persönlich in Würzburg abgeholt und tourten anschließend in Begleitung weiterer Ärzte bei gutem Wetter durch den Landkreis Miltenberg. Neben einer Stadtbesichtigung in Miltenberg standen u.a. ein Besuch in der Praxis Kriegbaum in Kleinheubach, ein Klinikbesuch in Erlenbach, ein Ausflug in die Weinberge sowie ein Besuch bei Bürgermeister Rudi Schreck in Röllbach auf dem Programm.

Besuch einer Hausarztpraxis und beim Weiterbildungsverbund 


Landrat Jens Marco Scherf begrüßte die Studierenden zusammen mit seiner Stellvertreterin Monika Wolf-Pleßmann am späten Vormittag in der Praxis Kriegbaum in Kleinheubach. Er lud sie ein, den Landkreis als hervorragenden Lebens- und Arbeitsstandort kennenzulernen und die Chance zu nutzen, mit den Ärzten vor Ort direkt ins Gespräch zu kommen. Dabei stellte er auch den im Rahmen der Gesundheitsregion plus gegründeten Weiterbildungsverbund für Allgemeinmedizin vor und zeigte ihnen weitere Vorzüge des Landkreises Miltenberg auf: die Nähe zu Frankfurt, die gute Infrastruktur und die vielfältigen Angebote und Möglichkeiten für angehende Hausärztinnen und Hausärzte. So können Medizinstudierende während des Studiums ihr praktischen Ausbildungen sowie die anschließende Facharztweiterbildung im Landkreis absolvieren und sich später als Hausärztin oder Hausarzt im Landkreis Miltenberg niederlassen. Auch die Familienfreundlichkeit, die guten Vernetzungsstrukturen im Gesundheitswesen und die Schönheit der Natur mit den vielfältigen Freizeitangeboten stellte er in den Vordergrund.
 

 

Kooperation mit dem Helios-Krankenhaus

 
Weiter ging es für die Medizinstudierenden dann über Mainbullau in die Klinik nach Erlenbach. Dort stellte Dr. Helena Gabriel den Studierenden die Helios Kliniken Erlenbach und Miltenberg vor und führte sie im Anschluss auch durch die Notaufnahme des Krankenhauses. Im sogenannten „Schockraum“ der Notaufnahme stellte sie den Studierenden u.a. auch die fortschrittliche digitale Kommunikation der Klinik mit den Rettungswagen des Bayerischen Roten Kreuzes vor.   

Hohe Lebensqualität des Landkreises Miltenberg direkt erleben 


Mit dem Bus ging es danach weiter in die Weinberge der Mechenharder Jungwinzer. In wunderschöner Kulisse genossen die Studierenden mit Blick auf den Main die landschaftlichen Vorzüge des Landkreises.

Abschluss der Tour bildete ein Besuch bei Bürgermeister Rudi Schreck in Röllbach, der die Gruppe mit selbst geschossener Wildschweinwurst und Original Röllbacher Tropfen begrüßte.

Die Studierenden waren von der Herzlichkeit und dem Engagement der Menschen im Landkreis Miltenberg begeistert und nutzen die Chance mit den Ärzten aus dem Landkreis ins Gespräch zu kommen.

Weitere Informationen zu den Angeboten des Landkreises unter www.Main-Landarzt.de und www.gesundheitsregion-plus-miltenberg.de